Jonas Heinen bringt Digitalisierung und Unternehmergeist in Solingens Stadtrat
Wenke KranzJonas Heinen bringt Digitalisierung und Unternehmergeist in Solingens Stadtrat
Jonas Heinen, ein 35-jähriger Unternehmer aus dem Solinger Stadtteil Wald, zieht in den Stadtrat ein. Er folgt auf Helen Conrads, die eine neue Position in der Innenstadtentwicklung übernommen hat. Die Fraktion SG zukunft. begrüßt seinen Eintritt und erhofft sich frischen Schwung für die lokale Politik.
Heinen führt die HEISO 1870 GmbH und bringt nun seine unternehmerische Erfahrung in den öffentlichen Dienst ein. Sein Schwerpunkt liegt darauf, das industrielle Erbe Solingens mit den Anforderungen der modernen Digitalisierung zu verbinden.
Offiziell trat Heinen im Februar 2026 dem Rat bei, nachdem Conrads ausgeschieden war. Seine unternehmerische Vergangenheit prägt seinen Regierungsstil, wobei er einen starken Fokus auf digitale Transformation legt. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung betrachtet er als entscheidende Werkzeuge für den städtischen Fortschritt, auch wenn konkrete KI-Strategien noch nicht definiert sind.
Neben der Technologie liegen seine Prioritäten auf der Stärkung der lokalen Wirtschaft und der Unterstützung von Familien. Er setzt sich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein und fordert gleichzeitig bessere Infrastruktur für Familien. Ein weiteres zentrales Ziel ist die Effizienzsteigerung der Verwaltung, um Prozesse für Bürger und Unternehmen zu vereinfachen.
Als gebürtiger Solinger will Heinen sein lokales Wissen in politische Entscheidungen einbringen. Seine Vision zielt auf praktische Verbesserungen ab – die Lebensqualität erhöhen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Grundlagen der Stadt festigen. Die SG-zukunft.-Fraktion erwartet, dass seine Perspektive die Arbeit des Rates in eine sinnvolle Richtung lenkt.
Heinens Ernennung markiert einen Wandel hin zur Verknüpfung moderner Lösungen mit Solingens Traditionen. Seine Doppelfunktion als Unternehmer und Stadtrat versetzt ihn in die Lage, sowohl wirtschaftliche als auch digitale Strategien mitzugestalten. Nun bleibt abzuwarten, wie sich seine Pläne in den kommenden Monaten konkretisieren.






