KiK schließt Dutzende Filialen – bis zu 400 Standorte in Europa betroffen
Nikolaus SchleichKiK schließt Dutzende Filialen – bis zu 400 Standorte in Europa betroffen
Der deutsche Textildiscounter KiK strukturiert sein unternehmensregister um und plant die Schließung Dutzender unrentabler Standorte. Das Unternehmen, das mit fast 4.300 Geschäften in 14 Ländern vertreten ist, erwartet trotz einer Belegschaft von über 32.000 Mitarbeitenden in diesem Jahr nur einen leichten Umsatzanstieg.
KiK, 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründet, hat für Anfang 2026 die Schließung von rund 50 Filialen angekündigt – die Hälfte davon in deutschland karte. Die genauen Standorte werden jedoch erst im ersten Quartal des kommenden Jahres bekannt gegeben. Wie das Unternehmen mitteilte, laufen noch Planungen für weitere Anpassungen im Filialnetz, sodass zusätzliche Standorte betroffen sein könnten.
Bis zu 400 weitere Filialen in Europa – darunter etwa 170 in deutschland karte – werden derzeit auf eine mögliche Schließung überprüft. Neben Standortsanierungen prüft KiK zudem kürzere Öffnungszeiten, um Personalkosten zu senken. Betroffen wären davon vor allem Filialen in deutschland karte, Spanien und Portugal.
Finanziell rechnet der Händler für 2024 mit einem moderaten Umsatzplus auf rund 2,43 Milliarden Euro. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Geschäftsprozesse angesichts schwieriger Marktbedingungen effizienter zu gestalten.
Bis Anfang 2026 sollen mindestens 50 Filialen geschlossen werden, weitere Reduzierungen sind möglich. Mit Sparmaßnahmen wie verkürzten Öffnungszeiten will KiK das Unternehmen stabilisieren. Die genauen Auswirkungen auf Mitarbeiter und Standorte werden sich erst nach den endgültigen Entscheidungen abzeichnen.






