Kobels Patzer beendet Dortmunds Champions-League-Traum – doch der BVB hält zusammen

Nikolaus Schleich
Nikolaus Schleich
2 Min.
Der UEFA-Champions-League-Pokal, ein stählerner Becher mit zwei Griffen und einem blauen und silbernen Farbschema, mit der Inschrift "UEFA Champions League" auf einem weißen Hintergrund.Nikolaus Schleich

Torhüter Kobel zum BVB-Aus: "Ich übernehme die volle Verantwortung" - Kobels Patzer beendet Dortmunds Champions-League-Traum – doch der BVB hält zusammen

Borussia Dortmunds Champions-League-Traum endet mit herben Rückschlag nach Kobel-Patzer

Die Champions-League-Saison von Borussia Dortmund fand ein schmerzhaftes Ende – ausgelöst durch einen kostspieligen Fehler von Torhüter Gregor Kobel. Sein spätes Missgeschick im Rückspiel der K.-o.-Phase gegen Atalanta Bergamo bescherte den Italienern einen Elfmeter und besiegelte damit eine 1:4-Niederlage. Trotz des Rückschlags stellten sich Mannschaftskollegen und Verantwortliche geschlossen hinter den Schweizer Schlüsserspieler.

Die Partie im Februar 2026 hatte zunächst vielversprechend begonnen. Mit einem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel schien Dortmund die Kontrolle zu haben. Doch in der Nachspielzeit leitete Kobels unglücklicher Passabspiel einen klaren Angriff von Atalanta ein – die Folge: Elfmeter und das endgültige 1:4. Die Niederlage bedeutete das Aus für die Dortmunder im Achtelfinale.

Kobel stellte sich umgehend zur Verantwortung. "Es war mein Fehler", gab er zu. "Ich wollte den Ball klären, aber er lag nicht richtig. Da muss man ihn einfach wegbringen – egal wie. Das ist brutal für die Mannschaft." Seine offene Selbstkritik löste sofortige Solidaritätsbekundungen im Verein aus.

Trainer Niko Kovač nahm den Torwart unverzüglich in Schutz. "Greg ist ein extrem wichtiger Teil dieser Mannschaft und hat uns in unzähligen Spielen gerettet", betonte er. "Er weiß, dass er die falsche Entscheidung getroffen hat, und hat sich bereits entschuldigt." Auch Kapitän Emre Can unterstrich diese Haltung und versicherte, es gebe "absolut keine Vorwürfe" gegen Kobel. Sportdirektor Sebastian Kehl vermied ebenfalls eine individuelle Schuldzuweisung und merkte lediglich an: "Er weiß, dass er die Situation besser hätte handhaben müssen."

Blick nach vorn: Kobel zeigte sich kämpferisch. "Jetzt rappeln wir uns auf und machen weiter", erklärte er. "Es steht ein riesiges Spiel an – da müssen wir alles reinwerfen." Die nächste Herausforderung: ein entscheidendes Bundesliga-Duell gegen den FC Bayern München.

Dortmunds Champions-League-Aus wurde durch einen einzigen Moment besiegelt, doch der Zusammenhalt der Mannschaft blieb ungebrochen. Statt Kritik erfuhr Kobel Rückhalt aus allen Reihen des Clubs. Nun rückt der Fokus auf die nationale Bühne – beginnend mit dem brisanten Topspiel gegen Bayern München.

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