02 April 2026, 14:29

Kontrollierte Sprengung beendet Ära des Kohlekraftwerks Ibbenbüren 2026

Teilweise abgerissenes Gebäude mit verstreuten Holzplanken und Trümmern, gebrochene Fenster und Türen nach einer Abriss.

Kontrollierte Sprengung beendet Ära des Kohlekraftwerks Ibbenbüren 2026

Ehemaliges Kohlekraftwerk in Ibbenbüren wird 2026 kontrolliert gesprengt

Im kommenden Jahr wird das stillgelegte Kohlekraftwerk in Ibbenbüren durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Damit endet eine Ära für das Kraftwerk Nike, das 1912 seinen Betrieb aufnahm. Die Behörden bereiten sich derzeit auf die Detonation vor, die für Sonntag, den 22. Februar 2026, geplant ist.

Das einst zum Steinkohlebergwerk Ibbenbüren gehörende Kraftwerk wird mit Sprengstoff zu Boden gehen. Dabei werden zentrale Bauwerke wie der Schornstein, die Rauchgasentstickungsanlage (DeNOx-System) und die Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) abgerissen. Das geräumte Gelände muss anschließend bis zum Sommer 2026 an Amprion, den Übertragungsnetzbetreiber, übergeben werden.

Anwohner wurden bereits schriftlich über die bevorstehende Sprengung informiert. Sollten Wohngebäude innerhalb des Sicherheitsradius liegen, erhalten betroffene Haushalte gesonderte Evakuierungsanweisungen. Die genauen Grenzen der Sperrzone werden derzeit noch mit den zuständigen Behörden abgestimmt.

Für Anfang 2026 ist eine öffentliche Informationsveranstaltung vorgesehen, auf der weitere Details zum Ablauf der Sprengung und zu den Sicherheitsvorkehrungen erläutert werden.

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Mit der Sprengung verschwinden die letzten großen Bauwerke des historischen Kraftwerks. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Gelände bis Mitte 2026 für Neubauten vorbereitet sein. Amprion wird die freigeräumte Fläche für künftige Projekte übernehmen.

Quelle