04 April 2026, 12:33

Krypto-Betrug im Kreis Paderborn: Zwei Frauen verlieren Zehntausende an falsche Finanzberater

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Krypto-Betrug im Kreis Paderborn: Zwei Frauen verlieren Zehntausende an falsche Finanzberater

Polizei im Kreis Paderborn warnt vor Zunahme von Kryptowährungs-Betrug

Zwei Frauen aus der Region haben kürzlich beträchtliche Summen verloren, nachdem sie auf betrügerische Online-Plattformen hereingefallen waren. Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf – insbesondere bei Werbeanzeigen, die ungewöhnlich hohe Renditen versprechen.

Die Masche beginnt meist mit auffälligen Anzeigen in sozialen Medien. Die Opfer erhalten anschließend einen vermeintlich vertrauenswürdigen Berater an die Seite, der sie durch den Prozess führt und Misstrauen so lange hinauszögert, bis das Geld verschwunden ist.

Eine 62-jährige Frau aus dem Kreis überwies zunächst einen niedrigen dreistelligen Betrag. Kurz darauf wurde sie unter Druck gesetzt, eine weitere Summe im mittleren vierstelligen Bereich einzuzahlen. Als sie versuchte, ihre angeblichen Gewinne abzuheben, war ihr Konto gesperrt – die Täuschung flog auf.

In einem weiteren Fall überredete man eine 38-Jährige, einen fünfstelligen Betrag zu transferieren. Die Betrüger, die sich als Finanzexperten ausgaben und vorgaben, die Leitung der Gewinnabteilung zu sein, lockten mit höheren Auszahlungen – vorausgesetzt, sie zahle weitere Beträge ein. Wie das erste Opfer konnte auch sie kein Geld zurückerhalten.

Beide Frauen wurden auf professionell wirkende Websites geleitet, die gefälschte Investmenterträge anzeigten. Die Plattformen waren so gestaltet, dass sie seriös wirkten und die Opfer zu weiteren Einzahlungen veranlassten. Sobald die Überweisungen getätigt waren, verschwanden die Betrüger spurlos – ohne Möglichkeit, das Geld zurückzuholen.

Die Polizei betont, wie wichtig es ist, Online-Investitionsangebote gründlich zu prüfen. Sie rät davon ab, persönliche Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Konten zu überweisen. Wie viele Menschen in Deutschland 2023 auf solche Betrugsmaschen hereingefallen sind, ist nicht offiziell erfasst.

Die beiden Fälle zeigen, wie stark die Bedrohung durch Kryptowährungs-Betrug in der Region zugenommen hat. Die Ermittlungen laufen weiter, doch die Behörden warnen: Die Chancen, das verlorene Geld zurückzubekommen, sind gering. Bürger werden aufgefordert, verdächtige Investmentangebote umgehend zu melden und den Kontakt zu nicht verifizierten Plattformen zu meiden.

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