Laternenfest im Freilandmuseum Fladungen: Tradition und Handwerk zum Saisonfinale
Sven BinnerLaternenfest im Freilandmuseum Fladungen: Tradition und Handwerk zum Saisonfinale
Deutsches Freilandmuseum Fladungen beendet Saison mit Laternenfest am 9. November
Mit einem traditionellen Laternenfest schließt das Deutsche Freilandmuseum in Fladungen am 9. November seine Saison ab. Besucher erwarten historische Bräuche, handwerkliche Vorführungen und saisonale Köstlichkeiten, bevor die Anlage für den Winter schließt.
Das Fest knüpft an eine lange regionale Tradition an, die auf den heiligen Martin von Tours zurückgeht, eine zentrale Figur des 4. Jahrhunderts. Seit den 1980er-Jahren belebt das Museum diesen Brauch und verbindet mittelalterliche Verehrung mit deutscher ländlicher Kultur. Laternenumzüge, Feuerstellen und gemeinsamer Gänsebraten erinnern an das von der UNESCO anerkannte Erbe der Region.
Zum Programm gehören Laternenbastel-Werkstätten und Führungen zur Geschichte der Beleuchtung. Ein Martinsspiel und ein Umzug, angeführt von einem Reiter zu Pferd, runden das Angebot ab. Traditionelle Handwerke wie Schmieden werden vorgeführt, während Stände handgefertigte Waren und regionale Spezialitäten anbieten.
Kulinarisch gibt es von Martinswecken und gebratener Gans über gebrannte Mandeln, Sauerteigfladenbrot bis hin zu warmem Glühwein eine breite Auswahl. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigte Preise gelten für Kinder, Familienkarten sind erhältlich.
Das Fest bildet den Abschluss vor der Winterpause des Museums. Die nächste Saison beginnt am 27. März 2026. Bis dahin bietet das Martinsfest eine letzte Gelegenheit, die historischen Ausstellungen und lokalen Traditionen des Museums zu erleben.






