Mönchengladbach baut Deutschlands erstes nationales Eishockey-Trainingszentrum
Nikolaus SchleichMönchengladbach baut Deutschlands erstes nationales Eishockey-Trainingszentrum
In Mönchengladbach hat der Bau des ersten Nationalen Eishockey-Trainingszentrums in Deutschland begonnen. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für den deutschen Eishockeysport nach acht Jahren Planung. Wie offizielle Stellen mitteilen, soll es als zentraler Standort für Nationalmannschaften und Nachwuchstalente dienen.
Die 3.000 Quadratmeter große Anlage wird eine Sportschule, Seminarräume sowie spezialisierte Trainingsbereiche beherbergen, darunter Fitness- und Krafträume sowie Physiotherapie-Einrichtungen. Daneben entsteht eine 11.000 Quadratmeter große Kalthalle, die ganzjährig eine Spielfläche nach internationalen Standards bietet.
Das Vorhaben ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Mönchengladbach, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (EWMG) und des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Die Architekturbüros Otten Architekten und PA+ Architekten/one.vision Group zeichnen für die Planung verantwortlich. Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG, bezeichnete den Spatenstich als Meilenstein nach Jahren der Vorbereitung.
DEB-Präsident Henning Fastrich betonte die Bedeutung des Zentrums für die langfristige Förderung der deutschen Eishockey-Nationalmannschaften. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst unterstrich die Notwendigkeit von Investitionen in Spitzen-Sportinfrastrukturen. Zudem soll das Projekt das Profil Mönchengladbachs als Sport- und Wirtschaftsstandort stärken.
Das Trainingszentrum ist das erste seiner Art in Deutschland. Es entsteht in einer Phase, in der nur wenige staatlich geförderte Hochleistungs-Sportstätten in Deutschland und Europa gebaut wurden. Nach Fertigstellung wird die Anlage eine dauerhafte Heimat für Nationalteams und aufstrebende Spieler bieten.






