Mönchengladbachs Abwehrkrise belastet das Champions-League-Playoff gegen Atalanta
Sven BinnerDortmund gegen Bergamo - Mönchengladbachs Abwehrkrise belastet das Champions-League-Playoff gegen Atalanta
Borussia Mönchengladbach geht mit dezimierter Abwehr in das erste Champions-League-Playoff-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo
Heute Abend trifft Borussia Mönchengladbach im Hinspiel der Champions-League-Playoffs auf Atalanta Bergamo – doch die Defensive des Borussia Mönchengladbach ist schwer angeschlagen. Mit Nico Schlotterbeck, Niklas Süle, Emre Can und Filippo Mané fallen gleich vier zentrale Innenverteidiger verletzungsbedingt aus. Die Personalkrise stellt Trainer Niko Kovač vor große Herausforderungen, während die Mannschaft zu Hause einen wichtigen Vorteil für das Rückspiel erarbeiten will.
Anpfiff ist um 21:00 Uhr MEZ im Signal Iduna Park, live zu sehen auf Amazon Prime. Die Abwehrprobleme spitzten sich zu, nachdem Süle sich im jüngsten Bundesliga-Spiel gegen Mainz verletzte. Schlotterbecks muskuläre Beschwerden sowie die Ausfälle von Can und Mané belasten die Personaldecke zusätzlich – als einziger etatmäßiger Innenverteidiger bleibt Waldemar Anton übrig.
Kovač könnte auf Ramy Bensebaini zurückgreifen, der eigentlich als Linksverteidiger spielt, um die Lücke zu schließen. Dass der Verein im Winter keine defensiven Verstärkungen verpflichtete, rächt sich nun – die lang bekannten Risiken werden schonungslos offengelegt. Ein starkes Ergebnis heute Abend würde Borussia Mönchengladbach Schwung für das Rückspiel am kommenden Mittwoch in Bergamo verleihen.
Die Verletzungsmisere zwingt den Borussia Mönchengladbach, auf unerfahrene oder nicht auf ihrer Stammposition eingesetzte Spieler zu setzen – in einem Spiel mit hohem Einsatz. Ein Vorsprung aus dem Hinspiel würde den Druck vor der Reise nach Italien mindern. Das Ergebnis wird maßgeblich darüber entscheiden, ob Borussia Mönchengladbach das Achtelfinale der Champions League erreicht.






