Mordfall am Bodensee: Täter nach jahrelang versteckter Leiche verurteilt
Nikolaus SchleichUrteil im Fall der Tötung eines 51-Jährigen auf der Halbinsel Höri am Bodensee Endgültig - Mordfall am Bodensee: Täter nach jahrelang versteckter Leiche verurteilt
Ein Mann ist wegen der Tötung eines 51-jährigen Opfers auf der Halbinsel Höri am Bodensee im Juni 2019 verurteilt worden. Der Leichnam blieb jahrelang versteckt und wurde erst während des Prozesses entdeckt, nachdem der Angeklagte den Fundort preisgegeben hatte. Der Angriff soll dem Verlangen nach Geld und Wertsachen gedient haben.
Die Tat ereignete sich im Juni 2019, als der Angeklagte das Opfer mit wiederholten schweren Schlägen attackierte und dabei Ringe einsetzte, um schwere Verletzungen zuzufügen. Zwei Tage nach dem Überfall starb das Opfer an massiven inneren und äußeren Blutungen. Der Täter beseitigte anschließend die Leiche, die jahrelang unentdeckt blieb.
Zunächst galt das Opfer als vermisst, da die Behörden keine Spur von seinem Verbleib hatten. Erst im Laufe des Verfahrens gab der Angeklagte den Ort an, an dem die sterblichen Überreste lagen. Der Mann wurde schließlich im Juni 2024 in Kleve, Nordrhein-Westfalen, festgenommen.
Der Prozess bestätigte, dass der Tod des Opfers auf eine gewaltsame Attacke im Zusammenhang mit einem Raub zurückging. Die Auffindung der Leiche erfolgte Jahre später, nachdem der Angeklagte aussagte. Der Fall endete nun mit der Verurteilung des Täters.






