Münster feiert zwei Jubiläen: Von Liudger bis zum Sechstagerennen
Münster begeht in diesem November zwei besondere Jubiläen. Eine Führung im Stadtmuseum beleuchtet die lange Geschichte der Stadt, während das 23. Münsteraner Sechstagerennen sein 50-jähriges Bestehen feiert. Beide Anlässe lenken den Blick auf prägende Momente der Vergangenheit – die eine über tausend Jahre zurückreichend, die andere ein Meilenstein der lokalen Radsportgeschichte.
Am Freitag, dem 14. November, wird ein großformatiges Foto des Sechstagerennens von 1973 im Schaufenster des Museums an der Salzstraße zu sehen sein. Das Bild hält die Aufbruchsstimmung des Events fest, das am folgenden Tag in der Münsterlandhalle eröffnet wurde – der kleinsten Radrennbahn Europas.
Das Rennen selbst begann am 16. November 1973, wobei die Fahrer um Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 D-Mark kämpften. Nach sechs Tagen intensiven Wettkampfs gingen Wilfried Peffgen und Albert Fritz als Sieger hervor.
Zwei Tage zuvor, am Samstag, dem 15. November, lädt das Stadtmuseum um 16:00 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein, die im Foyer beginnt. Die Teilnehmer begeben sich auf eine Zeitreise durch Münsters Geschichte ab dem Jahr 793. Im Mittelpunkt stehen die Gründung des Klosters durch Liudger und der Westfälische Friede. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Während die Museumsführung einen Einblick in Münsters Vergangenheit bietet – von den Anfängen im frühen Mittelalter bis zu wegweisenden diplomatischen Ereignissen –, gewährt das Rennfoto von 1973 einen Blick auf das sportliche Erbe der Stadt. Beide Veranstaltungen geben Einheimischen und Besuchern im November die Möglichkeit, sich mit der lokalen Geschichte zu verbinden.






