08 April 2026, 08:53

Rheinmetall dringt mit finnischem Partner in die Satellitenaufklärung vor

Diagramm einer Weltraumstation mit verbundenen Komponenten, darunter ein Satellit, eine Satellitenschüssel, ein Gebäude, ein Fahrzeug, ein Laptop und andere Gegenstände, beschriftet mit "Satelliten-Gefahren und Gefahren."

Rheinmetall bald auch Weltraum-Satelliten bauen - Rheinmetall dringt mit finnischem Partner in die Satellitenaufklärung vor

Rheinmetall steigt mit neuer Partnerschaft in die Weltraumtechnologie ein

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall erweitert sein Geschäftsfeld um die Raumfahrttechnologie und geht dafür eine strategische Partnerschaft ein. Gemeinsam mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye will das Unternehmen militärische Aufklärungssatelliten entwickeln. Ziel ist es, die Produktion moderner Radarsysteme für den weltweiten Markt deutlich auszubauen.

Das Joint Venture mit dem Namen Rheinmetall Iceye Space Solutions wurde in Düsseldorf vorgestellt. Rheinmetall hält dabei 60 Prozent der Anteile, Iceye die verbleibenden 40 Prozent. Noch in diesem Jahr sollen die Geschäfte aufgenommen werden, der erste Satellit wird für 2025 erwartet.

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Im Mittelpunkt der Kooperation stehen SAR-Satelliten (Synthetic Aperture Radar), die hochauflösende Bilddaten für militärische Zwecke liefern. Iceye baut und betreibt bereits solche Systeme, von denen einige aktuell in der Ukraine im Einsatz sind. Rheinmetalls globales Vertriebsnetz soll nun helfen, diese Technologie weltweit stärker zu verbreiten.

Der neue Unternehmenssitz wird in Neuss sein. Durch die Kombination von Iceyes Satelliten-Know-how mit Rheinmetalls Erfahrung in der Rüstungsbranche will das Joint Venture die Produktion beschleunigen und den Marktzugang ausbauen.

Für Rheinmetall markiert die Zusammenarbeit den Einstieg in den Weltraumsektor. Mit dem baldigen Produktionsstart rechnet das Unternehmen bis 2025 mit dem ersten militärischen SAR-Satelliten. Die Partnerschaft stärkt die Position beider Firmen in den Bereichen Verteidigung und Satellitentechnologie.

Quelle