Neue Plattform soll Schulbau-Chaos in Bergisch Gladbach beenden
Neue Website soll Schulbauprojekte in Bergisch Gladbach transparenter machen
Bald könnte es für Anwohner einfacher werden, den Überblick über Schulbauvorhaben in Bergisch Gladbach zu behalten. Die Fraktion Volt/FWG hat die Einrichtung von "Bergisch Gladbach baut Schulen" vorgeschlagen – einer zentralen Anlaufstelle für Aktualisierungen zu Sanierungen, Neubauten und öffentlichen Sitzungen. Viele Eltern und Schüler tun sich derzeit schwer, den zahlreichen Baumaßnahmen in der Stadt zu folgen, die oft zu Unterbrechungen und logistischen Herausforderungen führen.
Mindestens vier Schulen sind aktuell von Bauarbeiten oder Umzügen betroffen. Am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (DBG) entsteht ein modularer Holzklassenraum-Anbau, der ab dem nächsten Schuljahr Platz für 120 zusätzliche Schüler bieten soll. Die Integrierte Gesamtschule Paffrath (IGP) hat gerade eine Machbarkeitsstudie gestartet, um zu klären, ob ihre Räumlichkeiten saniert oder neu gebaut werden sollen.
Auch die Nelson-Mandela-Gesamtschule, das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) und das Gymnasium Herkenrath stehen auf der Liste für dringende Reparaturen oder Abrisse – ihr genauer Bearbeitungsstand ist jedoch unklar. An der Concordiaschule erschweren seit Anfang 2026 andauernde Straßenbauarbeiten vorübergehend die Zufahrtswege zur Schule.
Unvorhergesehene Reparaturen bringen den Bauzeitplan des Stadtrats immer wieder durcheinander. Vorübergehende Verlegungen auf Ausweichstandorte erhöhen den Bedarf an Pendelbussen und Individualverkehr zusätzlich. Christian Maimer, Mitglied der Volt/FWG-Fraktion und Vertreter im Schulausschuss, betont, wie wichtig aktuelle und klare Informationen für Familien sind. Die Stadtverwaltung hat bereits Signal gegeben, die geplattform zu unterstützen, die alle relevanten Details an einem Ort bündeln soll.
Die Plattform "Bergisch Gladbach baut Schulen" zielt darauf ab, die Kommunikation rund um Schulprojekte zu vereinfachen. Durch die zentrale Bereitstellung von Updates könnte sie die Verwirrung verringern, mit der Anwohner bei laufenden Baumaßnahmen konfrontiert sind. Da die Stadt hinter dem Vorhaben steht, könnte der Vorschlag bald umgesetzt werden – und so mehr Klarheit über Bauzeiten und Einschränkungen schaffen.






