NRW ernennt neuen Ehrenkonsul für die Ukraine und stärkt wirtschaftliche Partnerschaften
Irena RohtNRW ernennt neuen Ehrenkonsul für die Ukraine und stärkt wirtschaftliche Partnerschaften
Nordrhein-Westfalen stärkt Bindungen zur Ukraine mit neuem Ehrenkonsul
Nordrhein-Westfalen hat seine Verbindungen zur Ukraine durch die Ernennung eines neuen Ehrenkonsuls weiter ausgebaut. Jürgen Steinmetz übernimmt das Amt und setzt damit ein weiteres Zeichen für die Unterstützung der Region beim Wiederaufbau der Ukraine. Der Schritt erfolgt mehr als drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs.
Das neue Ehrenkonsulat unterstreicht die vertiefte Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und der Ukraine. Steinmetz, der nun ukrainische Interessen vertritt, wird sich auf die Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit konzentrieren, Veranstaltungen organisieren und an offiziellen Zeremonien teilnehmen. Er dankte allen, die ihm ihr Vertrauen schenkten, und verwies auf das starke Netzwerk von Ukraine-Unterstützern in der Region.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland zeigte sich dankbar für Steinmetz' Ernennung und das anhaltende Engagement der Region. Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von NRW, bekräftigte die Solidarität des Landes mit der Ukraine. Sie bezeichnete den Wiederaufbau als "große Herausforderung, aber auch als Chance für nachhaltiges Wachstum und wirtschaftliche Partnerschaften".
Elmar te Neues, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK), betonte die Notwendigkeit von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung. Die IHK sehe die Stärkung der Ukraine und die Förderung der Zusammenarbeit als oberste Priorität. Zwar gibt es keine zentrale Erhebung, doch Schätzungen zufolge bestehen über 200 Partnerschaften zwischen Unternehmen aus NRW und ukrainischen Organisationen, die sich im Rahmen der Wiederaufbauhilfe engagieren.
Die Eröffnung des Ehrenkonsulats untermauert das Versprechen Nordrhein-Westfalens, den Wiederaufbau der Ukraine zu unterstützen. Steinmetz' Rolle wird dazu beitragen, die wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen zwischen beiden Seiten auszubauen. Gleichzeitig setzt die Region ihre Unterstützung für den Wiederaufbau durch Partnerschaften und offizielle Initiativen fort.






