14 February 2026, 07:33

NRW-Minister steigen von Elektroautos auf Diesel-Dienstwagen um – Reichweite als Hauptgrund

Ein Mann im Rollstuhl mit einem großen Motor an der Rückseite, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße, trägt eine schwarze Jacke und eine Mütze, hält ein Objekt in der Hand, mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von Elektroautos auf Diesel-Dienstwagen um – Reichweite als Hauptgrund

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Marcus Optendrenk hat seinen elektrischen Dienstwagen durch einen dieselbetriebenen Audi A8 L ersetzt. Der Wechsel erfolgte nach anhaltenden Problemen mit der begrenzten Reichweite seines bisherigen elektrischen BMW i7 auf langen Fahrten. Auch mehrere andere Minister der Landesregierung haben in den letzten Monaten auf Verbrennerfahrzeuge umgesattelt.

Optendrenk ist nicht der einzige Amtsträger, der diesen Schritt geht. Bauministerin Ina Scharrenbach ist ebenfalls zu einem Dieselmodell zurückgekehrt – aus praktischen Erwägungen. Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski nutzen weiterhin dieselbetriebene Fahrzeuge für ihre Dienstfahrten.

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Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul fahren in gepanzerten Limousinen, die derzeit ausschließlich mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Elektrische oder Hybridvarianten dieser Fahrzeuge gibt es nicht.

Trotz dieser Entwicklung setzen sieben Kabinettsmitglieder weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Dazu zählen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Flüchtlingsministerin Verena Schäffer, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Schulministerin Dorothee Feller, Justizminister Benjamin Limbach, Umweltminister Oliver Krischer und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen.

Die Umstellungen fallen mit dem Auslaufen mehrerer Leasingverträge für Dienstwagen zusammen. Während einige Minister erneut Elektromodelle bestellt haben, hat sich mindestens ein Ressortchef für eine Diesel-Alternative entschieden.

Die Fahrzeugflotte der Landesregierung umfasst damit weniger rein elektrische oder hybride Modelle als zuvor. Mit nur noch sieben Ministern, die auf solche Fahrzeuge setzen, spiegelt sich darin die anhaltende Herausforderung wider, die Reichweite und Verfügbarkeit von Elektroautos mit sich bringen. Die endgültigen Entscheidungen über Ersatzfahrzeuge hängen von den anstehenden Vertragsverlängerungen und den individuellen Präferenzen der Minister ab.