24 April 2026, 19:00

NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – doch nicht alle haben kurze Wege

Plakat mit einem Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, das für "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" wirbt.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen 2024 weiterhin auf das Auto – doch nicht alle haben kurze Wege

Neue Zahlen zeigen, dass im Jahr 2024 fast fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen in eine andere Stadt pendelten, um zur Arbeit zu gelangen. Die Daten geben auch Aufschluss darüber, wie die meisten Berufspendler unterwegs sind – und wie lange ihre Fahrten dauern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Auto blieb mit fast sieben von zehn Beschäftigten das bevorzugte Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit. Der öffentliche Nahverkehr folgte mit 14 Prozent, während 10 Prozent mit dem Fahrrad fuhren und 6 Prozent zu Fuß gingen. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein leichter Anstieg um 0,1 Prozentpunkte zu verzeichnen.

Die Mehrheit der Pendler (69 Prozent) benötigte pro Strecke weniger als eine halbe Stunde. Allerdings hatten 6 Prozent Fahrten von mehr als einer Stunde Dauer. Die beliebtesten Ziele für Einpendler waren Köln, Düsseldorf und Essen. Besonders auffällig war die Gemeinde Holzwickede, wo 83 Prozent der Erwerbstätigen von auswärts kamen.

Doch nicht alle hatten weite Wege: Rund 4,4 Millionen Menschen lebten und arbeiteten im selben Gemeindegebiet.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die starke Abhängigkeit vom Auto im täglichen Berufsverkehr Nordrhein-Westfalens. Während öffentlicher Verkehr und Radfahren weiterhin hinterherhinken, halten die meisten Arbeitnehmer ihre Pendelstrecken kurz. Dennoch muss eine kleine, aber bemerkenswerte Gruppe weiterhin lange Anfahrtswege in Kauf nehmen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Quelle