NRW wird zum Sicherheitszentrum der Fußball-EM 2024 mit 20 Spielen
Nikolaus SchleichNRW wird zum Sicherheitszentrum der Fußball-EM 2024 mit 20 Spielen
Deutschland startet am 14. Juni die UEFA-Fußball-Europameisterschaft – das Auftaktspiel markiert den Beginn eines vierwöchigen Turniers. Nordrhein-Westfalen (NRW) spielt dabei eine zentrale Rolle: In Städten wie Gelsenkirchen, Düsseldorf, Dortmund und Köln finden 20 der insgesamt 51 Partien statt. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit, für die tausende Einsatzkräfte vorbereitet werden.
Seit Monaten bereiten sich die Polizeibehörden in NRW auf die Meisterschaft vor. Ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, Fans, Spieler und Anwohner während des Turniers zu schützen. Beamte werden in Stadien, auf Straßen, in Public-Viewing-Bereichen, Kneipen und Fanmeilen präsent sein, um für Ordnung zu sorgen.
Das Internationale Polizeikooperationszentrum (IPCC) in Neuss koordiniert die Sicherheitsmaßnahmen. Rund 600 Einsatzkräfte aus Bundes- und Landesbehörden sowie aus anderen europäischen Ländern arbeiten hier zusammen. Ihre Aufgabe besteht darin, Absprachen zu treffen und potenzielle Risiken in Echtzeit zu überwachen.
Die Behörden appellieren an die Fans, verantwortungsvoll zu feiern. Die Unterstützer sollen die Spiele mit Begeisterung verfolgen, aber auf Verhaltensweisen verzichten, die die öffentliche Sicherheit gefährden könnten.
Das Turnier dauert vier Wochen, wobei NRW fast die Hälfte aller Spiele ausrichtet. Eine sichtbare Polizeipräsenz in allen wichtigen Bereichen soll für einen reibungslosen und sicheren Ablauf sorgen. Veranstalter und Sicherheitskräfte arbeiten Hand in Hand, um die Europameisterschaft für alle Beteiligten zu einem Erfolg zu machen.






