Olsbergs Feuerwehr ehrt langjährige Helden beim Tag der Stadtfeuerwehr 2025
Irena RohtOlsbergs Feuerwehr ehrt langjährige Helden beim Tag der Stadtfeuerwehr 2025
Freiwillige Feuerwehr Olsberg feiert jährlichen „Tag der Stadtfeuerwehr“ in Bigge
Am 10. Mai 2025 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Olsberg ihren traditionellen Tag der Stadtfeuerwehr in Bigge. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das Engagement der örtlichen Ehrenamtlichen und die Bedeutung des Brandschutzes für die Gemeinschaft.
Bürgermeister Wolfgang Fischer und Wehrführer Marc Stappert begrüßten die Gäste in der Schützenhalle Bigge. Beide betonten den unschätzbaren Wert der freiwilligen Arbeit im Feuerwehrwesen sowie die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in die Ausstattung. Die örtliche Löschgruppe Bigge, geleitet von Michael Bause, hatte den Tag organisatorisch vorbereitet.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden mehrere Feuerwehrleute für ihre langjährige Treue ausgezeichnet: Zwölf Kameradinnen und Kameraden erhielten die Ehrung für 25-jährige Zugehörigkeit, elf weitere für 35 Jahre im Dienst. Die Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bigge-Olsberg, 1927 gegründet, sorgte unter der Leitung von Tambourmajor Stefan Menke für musikalische Umrahmung. Ein öffentliches Probe des Spielmannszugs findet am 17. Mai um 14 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in der Rameckestraße statt.
Wie die Feuerwehr bilanzierte, zählte sie im Haushaltsjahr 2023/24 insgesamt 401 Einsätze – darunter 171 Brände und 230 technische Hilfeleistungen. Landesweit sind in Nordrhein-Westfalen fast 89.000 Ehrenamtliche in 396 Feuerwehren im Einsatz, allein in Olsberg engagieren sich 578 Aktive. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus in Ramecke beginnen, das mit Kosten von 10,59 Millionen Euro veranschlagt ist und künftig die Löschgruppe Bigge-Olsberg beherbergen wird.
Der Tag der Stadtfeuerwehr stand ganz im Zeichen des Dankes an die Olsberger Feuerwehrleute und unterstrich die starke Verbundenheit der Gemeinde mit dem Brandschutz. Mit moderner Infrastruktur und dem ungebrochenen ehrenamtlichen Einsatz bleibt die Wehr auch für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet.
