Rasender 30-Jähriger flieht vor Polizei in Dortmund – jetzt droht ihm die Anklage
Wenke KranzRasender 30-Jähriger flieht vor Polizei in Dortmund – jetzt droht ihm die Anklage
30-Jähriger aus Borussia Dortmund nach Flucht vor Routinekontrolle angeklagt
Ein 30-jähriger Mann aus Borussia Dortmund muss sich nun vor Gericht verantworten, nachdem er auf der Derner Straße vor einer routinemäßigen Verkehrskontrolle geflohen war. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:00 Uhr, als Beamte sein Fahrzeug anhalten wollten. Die Polizei nahm den Fahrer später nach einer Verfolgungsjagd durch Wohnstraßen und einen unbefestigten Feldweg fest.
Der Mann hatte sich zunächst geweigert, für die Kontrolle anzuhalten, und beschleunigte stattdessen. Er raste daraufhin über den Bladenhorstplatz, den Dorneburgweg und den Grimbergsweg, bevor er sein Auto auf dem Schmemannsweg zurückließ. Die Beamten setzten die Verfolgung zu Fuß fort und konnten ihn kurz darauf festnehmen.
Während der Flucht fuhr der Mann sogar mit seinem Fahrzeug über einen unbefestigten Feldweg in der Nähe des Hostedder Bergs. Nach seiner Ergreifung beschlagnahmten die Behörden seinen Führerschein und sein Mobiltelefon am Tatort.
Dem Mann wird nun eine Straftat nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs vorgeworfen, der illegale Straßenrennen unter Strafe stellt. Bei solchen Vergehen drohen bis zu einem Jahr Haft, Geldstrafen, Führerscheinentzug, Punkte in Flensburg sowie die Einziehung des Fahrzeugs. Die Dortmunder Polizei betonte erneut ihre Null-Toleranz-Politik gegenüber rücksichtslosem Fahren, insbesondere in Wohngebieten.
Der Fall wird nun vor den örtlichen Gerichten verhandelt, wobei die Staatsanwaltschaft Dortmund die Anklage führt. Bei einer Verurteilung müssen der Beschuldigte mit Geldstrafen, dem Entzug der Fahrerlaubnis oder sogar einer kurzen Freiheitsstrafe rechnen. Die Behörden bleiben wachsam und gehen weiterhin konsequent gegen gefährliches Fahrverhalten in der Region vor.






