Ratsfrauen im Kreis Unna fordern besseren Schutz für Frauen vor Gewalt
Zehn Kommunalpolitikerinnen trafen sich zum Netzwerktreffen der Ratsfrauen im Kreis Unna. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zentrale Themen, die Frauen betreffen – von der Gewaltprävention bis zur Unterstützung von Betroffenen.
Die Teilnehmerinnen diskutierten die Umsetzung der Istanbul-Konvention und erörterten Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Einführung einer anonymen Beweissicherung für Opfer sexualisierter Gewalt.
Die Politikerinnen betonten die Notwendigkeit leicht zugänglicher, niedrigschwelliger Hilfsangebote für Betroffene. Besonders die Situation obdachloser Frauen wurde thematisiert, wobei der Bedarf an maßgeschneiderten Unterstützungsprogrammen hervorgehoben wurde. Zudem wurde der Vorschlag für eine kreisweite Koordinierungsstelle zur Frauenförderung eingebracht.
Das Treffen förderte den parteiübergreifenden Austausch zu aktuellen kommunalpolitischen Fragen. Die Anwesenden tauschten sich über verschiedene Perspektiven aus und arbeiteten gemeinsam an möglichen Lösungsansätzen.
Die Diskussionen unterstrichen den dringenden Handlungsbedarf bei der Verbesserung von Unterstützungsstrukturen für Frauen im Kreis. Die Pläne für eine anonyme Beweissicherung und eine Koordinierungsstelle wurden als zentrale Schritte identifiziert. Die Veranstaltung stärkte die Zusammenarbeit der lokalen Politikerinnen in diesen Belangen.






