07 April 2026, 16:32

Schalke-04 setzt auf Anhänger-Genossenschaft trotz finanzieller Rückschläge

Gruppe von Fussballspielern in Uniformen, die auf einem Ligue-1-Feld nach einem Sieg klatschen.

Schalke-04 setzt auf Anhänger-Genossenschaft trotz finanzieller Rückschläge

Schalke-04-Vorstandsvorsitzender Matthias Tillmann hat sich in einer Stellungnahme für die Anhänger-Genossenschaft des Vereins ausgesprochen. Obwohl die finanziellen Ziele noch nicht erreicht wurden, betonte er deren ersten Erfolge und das Potenzial für die Zukunft. Trotz Kritik bleibt die Initiative ein zentraler Baustein der Schalke-Strategie.

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Die Genossenschaft wurde in einer schwierigen Phase des Vereins gegründet. Sportliche Misserfolge in der 2. Bundesliga hatten die Stimmung gedrückt und die Mobilisierung von Unterstützung erschwert. Ursprünglich sollte sie Anteile im Wert von über 50 Millionen Euro platzieren – bisher wurden jedoch weniger als 8 Millionen Euro eingesammelt.

Tillmann räumte die Herausforderungen ein, hob aber gleichzeitig die Fortschritte hervor. Er dankte den mehr als 8.000 Mitgliedern für ihr Engagement und verwies darauf, dass die Führung in den letzten Monaten "ihre Hausaufgaben gemacht" habe. Der Wiederaufbau von Vertrauen sei entscheidend für den langfristigen Erfolg der Genossenschaft, so Tillmann.

Er verwies auch auf konkrete Vorteile, die bereits sichtbar geworden seien. So habe die Genossenschaft im letzten Transferfenster dazu beigetragen, finanziell nachteilige Geschäfte zu verhindern. Tillmann deutete an, dass Schalke mit ihrer Unterstützung möglicherweise einen Spieler wie Moussa Sylla nicht unter Wert hätte verkaufen müssen. Um die Bindung der Mitglieder zu stärken, schlug er vor, Zweck und Ziele der Genossenschaft transparenter zu kommunizieren.

Bisher hat die Genossenschaft über 8 Millionen Euro eingesammelt und Tausende Mitglieder gewonnen. Zwar wurde das finanzielle Gesamtziel noch nicht erreicht, doch Tillmann ist überzeugt, dass sie bereits eine wichtige Rolle beim Schutz der Vereinsinteressen gespielt hat. Ihr künftiger Erfolg, so der Vorstandsvorsitzende, hänge von mehr Transparenz und neuem Vertrauen ab.

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