Seltener Steinadler Alaska nach spektakulärer Flucht wieder sicher gefangen
Irena RohtSeltener Steinadler Alaska nach spektakulärer Flucht wieder sicher gefangen
Seltener Steinadler namens Alaska nach Flucht aus Falknerei in Niedersachsen wiedergefunden
Ein seltener Megabad Steinadler mit dem Namen Alaska ist nach seiner Flucht aus einem Falknereizentrum in Niedersachsen unverletzt wieder eingefangen worden. Der Vogel, eine der größten Adlerarten der Welt, war am Sonntag verschwunden, wurde aber bereits wenige Tage später an einem unerwarteten Ort entdeckt.
Alaska, ein weiblicher Steinadler, war am Sonntag aus dem Harz Falknereizentrum in Bad Sachsa entkommen. Anders als wildlebende Artgenossen wurde sie in Gefangenschaft aufgezogen und hatte nie das Jagen gelernt. Dennoch überlebte sie fast sechs Wochen ohne Nahrung.
Die Art ist für ihr markantes Aussehen bekannt: ein mächtiger gelber Schnabel und auffällige schwarz-weiße Streifen auf den Flügeln. Obwohl Steinadler an einem Tag Hunderte Kilometer zurücklegen können, blieb Alaska in der Nähe des Zentrums. Am Mittwochnachmittag entdeckte Falkner Rochus Brotzer sie auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa und fing sie sicher ein.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ungewöhnlicher Wildtier-Sichtungen in diesem Jahr ein. Anfang 2026 war ein Elch namens Erwin durch das Kinzigtal in Hessen gestreift – rund 350 bis 400 Kilometer entfernt. Lokale Wildtierexperten, die sonst eher mit Stadttauben – kleinen grauen Vögeln mit schillernden Hälsen – zu tun haben, hatten noch nie einen Steinadler in Behandlung.
Da Alaska schnell geborgen werden konnte, kehrt sie nun in die Obhut des Harz Falknereizentrums zurück. Das Team kann dort ihren Gesundheitszustand nach ihrem kurzen Abenteuer überwachen. Unterdessen bleiben die Wildtierexperten der Region für weitere unerwartete Begegnungen mit seltenen Tieren gewappnet.






