Solingen kämpft mit Gewalt und Mobbing an Schulen – CDU fordert rasche Lösungen
Wenke KranzSolingen kämpft mit Gewalt und Mobbing an Schulen – CDU fordert rasche Lösungen
Gewalt, Mobbing und soziale Ausgrenzung bereiten in Solingens Schulen zunehmend Sorgen – das geht aus einer Einschätzung der örtlichen CDU-Fraktion hervor. Die Partei betont die Dringlichkeit, diese Probleme anzugehen, und spricht von einem „Weckruf“, nachdem aktuelle Erkenntnisse bekannt wurden.
Bereits im April hatte die CDU eine detaillierte Anfrage an die Stadtverwaltung zu Konfliktlösung und Mobbingprävention gerichtet. Eine Antwort steht jedoch noch aus. Nun will die Partei nach den Sommerferien in den Gremien Schulausschuss und Jugendhilfeausschuss eine Debatte anstoßen, um gemeinsame Maßnahmen für Schulen und Kitas zu entwickeln.
Die CDU hebt die Bedeutung von Schulsozialarbeit bei der Bewältigung dieser Herausforderungen hervor. Gleichzeitig fordert sie mehr finanzielle Unterstützung vom Land Nordrhein-Westfalen, um die Sozialarbeit in Solingen zu stärken. Zwar räumt die Partei ein, dass die Situation in Berlin nicht direkt mit der in Solingen vergleichbar sei, doch verweist sie auf einen bundesweiten Anstieg von Schulgewalt.
Eine aktuelle Berliner Studie zeigt, dass viele Lehrkräfte Gewalt und Konflikte als großes oder sogar schwerwiegendes Problem wahrnehmen. Auch Schüler:innen berichten von häufigen körperlichen Übergriffen und sozialer Ausgrenzung.
Ziel der CDU ist es, wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Konfliktlösung und zur Bekämpfung von Mobbing zu erarbeiten. Im Mittelpunkt der anstehenden Gespräche stehen konkrete Schritte für Solingens Schulen und Kitas. Die Partei wartet weiterhin auf eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zu ihrer Anfrage vom April.
