Surfpark am Elfrather See: Baustart nach jahrelanger Planung in Sicht
Sven BinnerSurfpark am Elfrather See: Baustart nach jahrelanger Planung in Sicht
Surfpark am Elfrather See in Krefeld: Baustart nach Genehmigung der Schlüsselplanungen
Am Elfrather See in Krefeld soll bald ein großes Surfpark-Projekt Realität werden, nachdem die Stadtverwaltung wichtige Planungsschritte abgesegnet hat. Das mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro unterstützte Vorhaben wird einen Teil des Sees in eine privat betriebene Anlage verwandeln, während der Großteil des Gebiets für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Nun warten die Entwickler nur noch auf die endgültigen Genehmigungen, um mit den Bauarbeiten beginnen zu können.
Die Bezirksregierung Düsseldorf gab am 20. Januar grünes Licht für die Änderung des Flächennutzungsplans und räumte damit ein zentrales Hindernis aus dem Weg. An die Zustimmung wurden keine zusätzlichen Auflagen geknüpft. Kurz darauf, am 3. Juli, verabschiedete der Krefelder Stadtrat mit breiter Mehrheit eine Satzungsänderung und schuf so die rechtliche Grundlage für das Projekt.
Betrieben wird der Surfpark von der Westsurf GmbH & Co. KG und setzt auf die Wavegarden-Technologie. Die Anlage wird rund neun Hektar des Sees einnehmen, während die verbleibenden 130 Hektar weiterhin für öffentliche Sport- und Freizeitaktivitäten genutzt werden können. Langfristig sind sogar Erweiterungen dieser Angebote geplant. Die Finanzierung des 45-Millionen-Projekts stammt größtenteils von privaten Investoren; der Rest wird durch ein Darlehen sowie eine Landesbürgschaft gedeckt.
Da die rechtlichen und strukturellen Prüfungen bereits abgeschlossen sind, dürfte das Verfahren zügig voranschreiten. Sobald die Unterlagen im Amtsblatt der Stadt Krefeld veröffentlicht sind, können die Bauanträge eingereicht werden. Der Investor steht bereit, um unmittelbar nach Erteilung der Genehmigungen zu starten. Eine abschließende Ratsentscheidung ist für das zweite Quartal dieses Jahres vorgesehen. Die Änderung des Flächennutzungsplans tritt dann parallel zu den Bebauungsplan-Anpassungen in Kraft, sodass ohne Verzögerung mit den Arbeiten begonnen werden kann.
Der Surfpark wird nur einen kleinen Teil des Elfrather Sees beanspruchen, während der überwiegende Teil des Gebiets weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Mit der Vergabe der Baugenehmigungen – voraussichtlich nach der anstehenden Ratssitzung – kann die Bauphase beginnen. Da sowohl die Finanzierung als auch die rechtlichen Weichen gestellt sind, steht einer baldigen Umsetzung nichts mehr im Weg.






