Traditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – Rettung bis Ostern möglich
Nikolaus SchleichTraditionsunternehmen FRIEBA meldet Insolvenz an – Rettung bis Ostern möglich
FRIEBA, traditionelles Wuppertaler Textilunternehmen, meldet Insolvenz an
Die seit über einem Jahrhundert bestehende Textilfirma FRIEBA mit Sitz in Wuppertal hat Insolvenz angemeldet. Dennoch läuft der Betrieb vorerst wie gewohnt weiter, während die Verhandlungen mit potenziellen Investoren voranschreiten. Das Unternehmen strebt an, bis Ostern unter neuer Führung gesichert zu werden.
Das Insolvenzverfahren wurde eingeleitet, nachdem FRIEBA den Antrag beim Amtsgericht Wuppertal eingereicht hatte. Als Insolvenzverwalter wurde Dr. Marc d'Avoine bestellt, der den Prozess begleitet. Die Mitarbeiter erhalten derzeit ihr Gehalt über Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit.
Die Produktion in dem 2.800 Quadratmeter großen Werk bleibt unbeeinträchtigt – die Belegschaft hält die Auslastung stabil und bearbeitet weiterhin Kundenaufträge. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Herstellung einer breiten Palette textiler Erzeugnisse aus verschiedenen Materialien.
Laut Angaben verlaufen die Gespräche mit Investoren vielversprechend. Noch kurz nach Ostern könnte eine Übernahme stattfinden, die rund 20 Arbeitsplätze sichern würde. Bei Erfolg plant FRIEBA, ab dem zweiten Quartal dieses Jahres wieder eigenständig die Löhne zu zahlen.
Ziel der geplanten Übernahme ist es, den Betrieb von FRIEBA ohne Unterbrechung fortzuführen. Trotz der Insolvenzanmeldung bleiben Belegschaft und Produktion stabil. Eine finale Einigung mit einem neuen Investor könnte die Zukunft des traditionsreichen Textilherstellers langfristig sichern.






