Vermummte Fans legen VAR-System bei Preußen Münster gegen Hertha Berlin lahm
Nikolaus SchleichVermummte Fans legen VAR-System bei Preußen Münster gegen Hertha Berlin lahm
Zweiligaspiel zwischen Preußen Münster und Hertha Berlin: Vermummte Fans legen VAR-System lahm
Ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen SC Preußen Münster und Hertha BSC Berlin nahm am 8. März 2026 eine ungewöhnliche Wendung, als zwei vermummte Fans das Video-Assistent-System (VAR) störten. Während der Partie entrollten Unterstützer zudem ein Transparent mit der Aufschrift "VAR abschalten" als Protest gegen die Schiedsrichter-Assistenten. Der Vorfall zwang die Offiziellen, für eine entscheidende Spielszene auf die Fernunterstützung aus Köln zurückzugreifen.
Die Probleme begannen im Preußenstadion, als zwei maskierte Fans den bildschirmseitigen VAR-Monitor abklemmten. Schiedsrichter Felix Bickel musste sich daraufhin mit dem VAR-Team in Köln beraten, um eine Elfmeter-Entscheidung zugunsten von Hertha Berlin zu überprüfen. Nach der Verhängung des Strafstoßes wurde das Spiel fortgesetzt.
Der SC Preußen Münster verurteilte die Störung umgehend und kündigte an, die Verantwortlichen zu ermitteln, um künftige Vorfälle zu verhindern. Als Sofortmaßnahme wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft, um ähnliche Aktionen während der Spiele zu unterbinden.
Der Protest ist Teil einer wachsenden Unzufriedenheit der Fans mit dem VAR-System. Ein von Münster-Anhängern gezeigtes Banner unterstrich die Ablehnung, wobei die genaue Zuschauerzahl des Spiels noch nicht bestätigt wurde. Das Stadion bietet jedoch Platz für bis zu 15.050 Zuschauer.
Der Verein versprach, gegen die Beteiligten vorzugehen und die Sicherheit im Preußenstadion weiter zu erhöhen, um künftige Eingriffe in die Arbeit der Spieloffiziellen zu verhindern. Der Vorfall zeigt die anhaltenden Spannungen zwischen Fans und dem Einsatz des Video-Beweises im deutschen Fußball auf.






