Wesel liefert Radlader an Partnerstadt Saporischschja für den Wiederaufbau
Wenke KranzWesel liefert Radlader an Partnerstadt Saporischschja für den Wiederaufbau
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für ihre ukrainische Partnerstadt Saporischschja mit einer neuen Lieferung dringend benötigter Ausrüstung weiter ausgebaut. Ein Radlader, finanziert über ein Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wurde kürzlich übergeben, um die Wiederaufbauarbeiten zu unterstützen. Die beiden Städte pflegen seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 eine enge Verbindung.
Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für ein gemeinsames Ferienlager in diesem Sommer, das Kinder aus Deutschland und der Ukraine zusammenbringen soll. Wesels Bürgermeister Rainer Benien betonte, die Stadt werde so lange Hilfe leisten, wie sie benötigt werde.
Wesel und Saporischschja haben über die Jahre eine enge Partnerschaft aufgebaut, die durch wiederholte gegenseitige Besuche gestärkt wurde. Der Bürgermeister von Saporischschja, Serhij Rjesik, reiste bereits mehrfach mit Delegationen nach Wesel und festigte so die Bindungen zwischen den beiden Gemeinden. Bei seinem letzten Besuch dankte Rjesik für die anhaltende Unterstützung Wesels, insbesondere für die jüngste Lieferung des Baumaschinenfahrzeugs.
Der Radlader wurde im Rahmen einer Förderinitiative der GIZ beschafft. Die Maschine soll Saporischschja beim Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Infrastruktur helfen. Bürgermeister Benien unterstrich die Bedeutung solcher Hilfslieferungen und versicherte, Wesel stehe weiter an der Seite der Ukraine, bis der Frieden wiederhergestellt sei.
Wesel ist mit seinem Engagement nicht allein. Seit 2022 unterstützen mindestens vier weitere deutsche Städte ihre ukrainischen Partnerkommunen. Bedburg hilft Mykolajiw seit November 2022, während Trier sich erst im Mai 2024 mit Isjum verpartnerte. Karlsruhe steht Winnyzja seit 2022 zur Seite, und Aachen unterhält seit Oktober desselben Jahres eine Partnerschaft mit Tschernihiw.
Mit Blick auf die Zukunft soll das geplante Sommerlager die Verbindungen zwischen deutschen und ukrainischen Kindern stärken. Die Initiative spiegelt Wesels umfassendes Bekenntnis zu Solidarität und langfristiger Zusammenarbeit mit Saporischschja wider.
Die Übergabe des Radladers markiert einen weiteren Schritt in Wesels praktischer Unterstützung für Saporischschja. Mit anhaltender Hilfe und gemeinsamen Projekten wie dem bevorstehenden Ferienlager bleibt die Partnerschaft zwischen den beiden Städten lebendig. Bürgermeister Beniens Appell für Frieden unterstreicht die Hoffnung, dass die Ukraine eines Tages zu Stabilität und einem dauerhaften Wiederaufbau zurückfinden wird.






