28 April 2026, 04:44

Willichs Schüler bangen um ihr Deutschlandticket – droht die Mobilitätsfalle?

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält eine Fahne, mit parkenden Autos auf der rechten Seite, einem Radfahrer auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen und einem Schild im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel.

Willichs Schüler bangen um ihr Deutschlandticket – droht die Mobilitätsfalle?

Schülerinnen und Schüler in Willich erhalten derzeit das Deutschlandticket, das ihnen umfangreiche Reiseoptionen in ganz Deutschland bietet. Doch Pläne, es durch das SchokoTicket zu ersetzen – einen lokalen Fahrschein, der nur im VRR-Gebiet gilt –, haben Sorgen über eine eingeschränkte Mobilität junger Menschen ausgelöst.

Die SPD hat die Absicht, das Deutschlandticket abzuschaffen, scharf kritisiert und betont, dass es weit mehr als nur den Schulverkehr unterstützt. Lukas Maaßen, Vorsitzender der SPD-Fraktion, wies darauf hin, dass das Ticket Freizeitaktivitäten, Familienbesuche und selbstständiges Reisen ermöglicht. Zugleich wies er die Behauptung zurück, der Verzicht darauf könne das 25-Millionen-Euro-Haushaltsloch Willichs schließen.

Das SchokoTicket, das nur im VRR-Bereich gilt, bietet deutlich weniger Reiseoptionen als das bundesweite Deutschlandticket. Für Familien ohne Auto bleibt das Deutschlandticket eine zentrale Ressource, um jungen Menschen Mobilität und Teilhabe zu sichern. Maaßen warnte, dass eine Streichung ihre gesellschaftliche Teilhabe und tägliche Freiheit direkt beeinträchtigen würde.

Falls die Umstellung kommt, verlieren Willicher Schülerinnen und Schüler ab dem nächsten Jahr den Anspruch auf das Deutschlandticket. Der Wechsel zum SchokoTicket beschränkt ihre Fahrten dann auf das VRR-Netz. Besonders betroffen wären diejenigen, die auf den öffentlichen Nahverkehr nicht nur für den Schulweg angewiesen sind.

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